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19.03.2019

Filmabend am 28.3.

Das Frauenwahlrecht ist noch gar nicht so lange selbstverständlich. In der Schweiz ist es keine 50 Jahre alt, wie man in dieser Komödie sieht.

100 Jahre Frauenwahlrecht feiern wir in diesem Jahr, ein Recht, das damals hart erkämpft wurde - und nicht überall so alt ist. In der Schweiz wurde das Wahlrecht für Frauen erst 1971 eingeführt, nachdem es 12 Jahre zuvor von den rein männlichen Stimmberechtigten abgelehnt wurde, wie wir an diesem Filmabend sehen: 28.3.19, 20 Uhr

Filmbeschreibung:
Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren.
Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.

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